Ich erlebte meine VERZWEIFLUNG, meine RATLOSIGKEIT und spürte die HILFLOSIGKEIT durch meine Irrwege, die ich mit Indio gegangen bin.
- Ich kontaktierte verschiedene TRAINER, erlebte verschiedene METHODEN, erhielt unzählige gut gemeinte RATSCHLÄGE, aber NICHTS half.
- Ich hatte das GEFÜHL, dass jeder um mich herum WUSSTE, was das RICHTIGE für uns sei.
- Ich durchlebte so viele MOMENTE, in denen ich an mir und allen METHODEN ihm zu helfen zweifelte, weil NICHTS wirklich zu Indio passt, bis ich schließlich VERSTANDEN habe, wie es ihm möglich wurde zu ENTSPANNEN und MIR zu VERTRAUEN.
ABER ... es hat Jahre gebraucht, bis wir zueinander gefunden haben und eine echte Basis aus Vertrauen, Sicherheit und Verbindung entstehen durfte.
3 oder 4 Jahre vergingen, in denen ich zunehmend lernte:
NICHT zu korrigieren,
NICHT zu kämpfen,
NICHTS zu erwarten.
Ich nahm mir ZEIT ihn zu beobachten, zu VERSTEHEN und ihm RAUM zur Heilung zu geben.
ICH RICHTETE MICH NACH SEINEM TEMPO!
So wurde zwischen Indio, diesem schreckhaften, traumatisierten Pferd und mir, damals übrigens ebenfalls mit Angst und Unsicherheit behaftet, Schritt für Schritt eine Verbindung, die ich mir zwar gewünscht, aber selbst nie für möglich gehalten hätte:
Indio fand zu Ruhe und Vertrauen, und wurde so zu einem Pferd, das vertraute, das sich für ängliche Kinder hinlegte, damit sie sich auf ihn setzen und wieder Vertrauen fassen konnten.
Er zeigte sein wahres ICH, er war ein Pferd, das sich entspannte, das auch meine wiedererlangte Ruhe spiegelte und ausstrahlte – dieses schenkte er auch den Kleinsten, die durch ihn wieder Freude am Pferd und dem Reiten fanden.
Er entwickelte sich zu einem Pferd, das ein ganzes Umfeld berührte, inklusive seiner größten Skeptiker.